Über unsere Schafe

Seit 1996 züchten wir diese seltene Landschaf-Rasse in den Höhenlagen des Weserberglandes. Unser Ziel war und ist, mit genügsamen Schafen, die Weideflächen die zu unserem Resthof gehören, abzuweiden, ohne die Tiere mit viel Kraftfutter zufüttern zu müssen. Deshalb fiel unsere Wahl auf das Rauhwollige Pommersche Landschaf, welches neben seiner markant groben Wolle in variirenden Grau-Tönen, vor allem bekannt ist für seine geringen Ansprüche an die Haltungsbedingungen. Herdenbild

So hat sich im Laufe der Jahre aus den 2 Anfangs-Rauhwollern eine kleine Herde entwickelt, die mit den natürlichen Gegebenheiten des Wald-angrenzenden Grünlandes in 250 m. ü. NN bei ganzjährigem Weidegang bestens klarkommt. Die Begeisterung für diese Schafrasse veranlasste uns 2001, dem Landesschafzuchtverband, sowie der Interessengemeinschaft Rauhwolliges Pommersches Landschaf beizutreten. Durch Zukauf von Zuchtböcken aus guten Herden mit Wertschätzung für Extensiv-Haltung, werden die herausragenden Eigenschaften der Rauhwoller gezielt eingebracht und verstärkt. Unser Augenmerk liegt dabei besonders bei den harten Klauen, den hervorragenden Mutter- eigenschaften verbunden mit einer guten Milchleistung und vor allen Dingen sollen unsere Schafe einen geräumigen Brustkorb mit viel Platz für große Verdauungsorgane für die Grundfutter-Verwertung haben. Wir sind zwar keinem Bio-Anbau-Verband angeschlossen, achten aber bei der Haltung und Fütterung der Tiere, sowie bei der Verarbeitung unserer Produkte darauf, nur ökologisch vertretbares in den Nahrungskreislauf einzubringen. Während der Vegetationszeit ernähren sich unsere Schafe vom nachwachsenden Grün unserer Weiden bzw. Pachtflächen, ergänzt durch Mineralfutter mit Bio-Zulassung. Ab Ende Dezember werden die trächtigen Mutterschafe mit dem Heu unserer Wiesen, Hafer aus kontrolliert biol. Anbau ( 100-200gr./Tier + Tag) sowie milchsauer vergorenem Apfeltrester von heimischen Streuobst-Wiesen zugefüttert. Wir achten dabei darauf, daß die Lämmer, die im Februar und März das Licht der Welt erblicken, keine Hafer-Zufütterung erhaschen können. Es handelt sich bei unseren Lämmern also um „Grundfutter-Lämmer“