Unsere Böcke

  • Thies BB-HK-102 83766, W 6 ÄE 7
    Linie 3

    Thies

    im Deckeinsatz seit 2017
    Dieser, von Jana Nührig gezüchtete Bock lächelte mich auf der Körung in Brandenburg nachhaltig an.
    Auch wenn seine Benotungen auf den ersten Blick nicht vermuten lassen, dass mich der Einsatz von Thies weiterbringen könnte, bin ich trotzdem davon überzeugt, dass er zum Gegensteuern der Farbabweichungen in den Vliesen einiger meiner Schafe, ideal passen müsste.
    Da ich einen Teil der Verwandtschaft von Thies kenne, und auch in Berkholz genau hingeschaut habe, sehe ich seinen Nachkommen in positiver Erwartung entgegen.

  • Friedhelm NS-HR-11275237, W 7 ÄE 7
    Linie 6

    Friedhelm

    im Deckeinsatz 2016
    Ein Fred - Sohn mit extrem blauer Wolle.
    Die Nachkommen bringen ein enormes Wollwachstum mit, und es ist zu erkennen, dass Friedhelm´s Gene sich verdunkelnd auf die Vliesfarbe auswirken.
    Auch die Anpaarung mit kleinrahmigen Müttern ergaben wüchsige, rahmige Lämmer. Mittlerweile ist dieser Bock bei westphälischen Herdbuchzüchtern gelandet.

  • Sultan NS-HR-11275224, W 7 ÄE 8
    Linie 7

    Sultan

    im Deckeinsatz 2016 + 2017
    Ein Hans-Olaf Sohn mit blau-grauer Wolle und absolut korrektem Exterieur.
    Das Vlies entspricht eigentlich genau meinen Wünschen, allerdings hat sich nach der ersten Schur gezeigt, dass das Vlies nicht ganz lichtecht ist, also nach aussen hin aufhellt, das ist auf jeden Fall ein Makel.
    Die Nachkommen sind vielversprechend und wirken als Gruppe sehr einheitlich im mittleren Rahmen mit absolut korrekten Fundamenten.

  • Kasimir MV-GW-53725, W 8 ÄE 8 ,
    Linie 5

    Kasimir

    im Deckeinsatz seit 2015
    Kasimir konnte ich bei der Körung auf Rügen ersteigern.
    Er entstammt der großen Pommernschaf-Herde des Züchters Hartmut Glamann aus Waren an der Müritz. Die Lämmer haben ein Wollwachstum, wie ich es bei meinen Tieren noch nie erlebt habe! Trotz der Begeisterung über die enorme Länge kann man einigen Lämmern die fehlende Kraft in der wolle ankreiden.
    In der Kombination mit Mutterschafen, deren Wolle viel Kraft hat, kommt man dem Optimum des Zuchtzieles in Bezug auf die Wolle sehr nahe. Leider scheint in der Kasimir-Genetik eine Neigung zu hornansätzen verankert zu sein, denn es waren einige Bocklämmer mit kleinen Hornstummeln dabei. Kasimir-Lämmer haben oftmals geringe Geburtsgewichte, sind aber erfahrungsgemäß Spätstarter, und holen diesen Rückstand später wieder auf.

  • Götz NS-HR-11202186, W 6 ÄE 8 ,
    Linie 1

    Götz

    im Deckeinsatz seit 2015
    Götz ist ein Sohn von Störtebeker MV-JW-66822.
    Die kombination der Westphal-Gene mit den Svensson-Genen, haben bei uns schon viele tolle Ergebnisse gebracht - so auch Götz.
    Mit dem Wissen, dass sowohl bei Westphal´s auf Rügen, als auch bei Ute Svensson im Schwarzwald, schon seit Jahrzehnten mit züchterischem Verstand auf den anspruchsvollen Standort hin selektiert wird, weiss ich diesen Bock noch mehr zu schätzen.
    Seine Nachkommen sind tendentiell großrahmig und korrekt im Exterieur, sie sind auffallend vital und es gab bisher noch keine Verluste. Die Wolle hat ausreichend Länge und zeigt deutlichen Glanz. Innnerhalb der Vliese zeigt sich bei einigen Tieren, dass der Vater den Makel der Farbuntreue weitergegeben hat. Helle Zungen und ein heller Gaumen kommen gelegentlich vor.

  • Hugo NS-HR-11107345, W 8 ÄE 7 ,
    Linie 4

    Hugo

    im Deckeinsatz seit 2015
    Hugo ist ein selbstgezogener Sohn von Heiner SP-WS-22144.
    Hugo hat sehr viele harmonische Mutterlämmer von hoher züchterischer Qualität gebracht, so, dass es mir schwer fällt, mich zu entscheiden.
    Bei den Bocklämmern war die Qualität im ersten Lämmerjahrgang kurioserweise eine andere, dh. einige zu feine Vliese, vereinzelt kurze Bewollung und auch in Bezug auf´s Exterieur konnten sie den Damen nicht das Wasser reichen. Beim Lämmerjahrgang 2017 vererbt sich Hugo allerdings bei beiden Geschlechtern nur positiv.

  • Gildo NS-HR-11202168, W 7 ÄE 8 ,
    Linie 1

    Gildo

    im Deckeinsatz 2014
    Dieser Bock musste wegen des unverhofften Suizid´s unseres Deckbockes Fred, als Lammbock einspringen.
    Dabei hatte er aber nur 2 Mutterschafe zu schwängern, die dann aber sehr schöne Lämmer brachten, sodass eines dieser Lämmer jetzt als Zuchtbock bei Züchtern in Brandenburg "tätig" ist.
    Gildo hat mittlerweile seine Zelte im Landkreis Cuxhaven aufgeschlagen.

  • Fred BB-J-55740, W 7 ÄE 7 ,
    Linie 6

    Fred

    im Deckeinsatz 2014
    Endlich konnte ich einen der letzten männlichen Nachkommen des Linie 6 Bockes Siegbert aus der Zucht von Gunda Jung erstehen.
    Um so tragischer ist die Tatsache, dass dieser durch übermäßigen Fallobst-Verzehr zu Tode kam.
    Die Lämmer dieses Bockes haben mich hinsichtlich der Wolle positiv überrascht. Fred scheint zwar tendentiell eher feine Wolle vererbt zu haben, die Vliese sind aber farblich sehr ausgeglichen, und oftmals mit beachtlichem Längenwachstum.
    Am Exterieur der Lämmer gibt es nichts auszusetzen, ausser dass die Fesselstabilität gelegentlich mangelhaft ist. Die Nachzucht ist sehr einheitlich mit ausreichend Rahmen und Rückenlänge.Ein Stirnschopf, die sogenannte Schaupe, ist bei einigen Tieren zu sehen.

  • Störtebeker (alias Gage)MV-JW-66822, W 8 ÄE 8 ,
    Linie 1

    Störtebeker

    im Deckeinsatz 2013
    Störtebeker ist ein Bock aus der Zucht Westphal / Rügen.
    Die Nachkommen sind durchweg frohwüchsig, und zeigen Wollvliese mit enormer Länge. Besonders in Kombination mit den Svensson-Genen hat Störtebeker hervorragende Nachzucht gebracht.
    Dabei wird die eindeutige Schwäche der Störtebeker-Nachzucht in puncto Klauen-Härte durch die Svensson-Gene aufgefangen, während die Störtebeker-Gene die, bei den Ewald-Töchtern teilweise fehlende, Wolllänge und die Rahmen-Verbesserung mit einbringen.

  • Heiner SP-WS-22144, W 8 ÄE 8 ,
    Linie 4

    Heiner

    im Deckeinsatz 2013
    Heiner war 1A-Bock und Wollsieger in Butzbach 2011. Seine Nachkommen sind durchweg frohwüchsig mit harmonischem Körperbau, wenige Ausnahmen zeigen x-Beinigkeit.
    Wie man es von einem Wollsieger erwarten kann, vererbt Heiner seinen Nachkommen lange, grobe Wolle im Farbspektrum von grau-blau bis blau.
    Ich ärgere mich im Nachhinein, diesen Bock nach Rheinland Pfalz verkauft zu haben - der Züchterkollege kann sich jedenfalls freuen.

  • Emil (alias Macius)NS-R-10195061, W 8 ÄE 7 ,
    Linie 1

    Zuchtbock Emil

    im Deckeinsatz 2011 + 2012
    Dieser Bock stammt aus der Zucht von Michael Ruhnau aus Bülstedt bei Bremen.
    Emil´s Nachzucht ist in der Regel großrahmig, die Wolle ist tendenziell langabwachsend und sehr grob.
    Die Beinstellung seiner Nachkommen ist stets korrekt, leider gilt dies für die Fesselung nicht immer. Insbesondere in den Vorderfesseln, sind bei einigen Tieren Schwächen zu erkennen. Die Qualität der Klauen ist teilweise mangelhaft.

  • Hans-Olaf (alias Scott)MV-HV-41615, W 7 ÄE 7 ,
    Linie 7

    Zuchtbock Hans-Olaf

    im Deckeinsatz 2011 - 2015
    Vater des Bundeswollsiegers Aloisius!
    Hans-Olaf`s Nachzucht ist sehr einheitlich im mittleren Rahmen. Die Wolle verfügt über enorme Kraft und ist in der Regel blau-grau oder gar blau.
    Die Nachzucht dieses Bockes ist feinknochig mit überaus wohlgeformten und harten Klauen. Die Stabilität der Fesseln kann ich nur loben.

  • Ewald BW-EL-32737, W 8 ÄE 8 ,
    Svensson-Linie

    Zuchtbock Ewald

    im Deckeinsatz 2010 - 2014
    Glücklicherweise durfte dieser markante Bock, länger im Weserbergland bleiben, als ursprünglich vereinbart. Im Oktober 2014 wird er dann, nach seiner 5.Decksaison hier bei uns, ins Rheinland umziehen.
    Die Nachkommen von Ewald zeigen, daß die felsenfesten Fesseln des Vaters, an seine Lämmer weitervererbt wurden. Langsam wachsende, äußerst harte Klauen, sind das Markenzeichen des Bockes und seiner Nachzucht. Es treten aber auch die Voraugenflecken auf, die von Svensson´s toleriert, aber vom Schafzuchtverband Niedersachsens nicht gewünscht werden.
    Die Wolle der Lämmer verfügt über sehr viel Kraft + Glanz und ausreichend Länge, zu bemängeln ist bei einigen Nachkommen, daß innerhalb des Vlieses, gelegentlich Farbabweichungen zu erkennen sind. Wenn man bei der Anpaarung mit diesem Bock, darauf achtet, daß die Mutterschafe über genügend Länge im Rücken verfügen, erhält man hervorragende, ausgesprochen vitale Nachzucht.
    Meine Wertschätzung des Bockes und seiner Nachkommen wird durch die auftretenden Voraugenflecken, und den damit verbundenen schlechteren Benotungen, allerdings nicht im geringsten beeinträchtigt.

  • Karl-Theodor MV-MK-43842,
    W 8 ÄE 7 , Linie 5

    Zuchtbock Karl-Theodor

    im Deckeinsatz 2010 + 2011
    Dieser Wotan MV-F-44346-Sohn wurde von Renato Mann aus Groß-Miltzow gezüchtet, der seine Herde größtenteils auf der Insel Usedom hält, wo die Tiere mit kargen Verhältnissen klarkommen müssen. Somit müsste Karl-Theodor Eigenschaften besitzen, die ihn für die Extensiv-Haltung prädestinieren.
    Seine Lämmer haben jedenfalls eine wirklich tolle Wolle mit imenser Kraft. Es sind ausgesprochen typvolle Tiere im gewünschten mittleren Rahmen, die vereinzelt Schwächen in der Hinterbeinfesselung zeigen, oder die klauen spreizen.

  • Wilhelm MV-MS-19788,
    W 7 ÄE 7 , Linie 5

    Zuchtbock Wilhelm

    im Deckeinsatz 2008, 2009 + 2010
    Dieser auf der Insel Rügen gezüchtete dunkle Bock ist ausgesprochen stabil gebaut. Seine Nachkommen zeigen die guten Fundamente des Vaters mit besonders harten Klauen. Die Wolle ist meist langabwachsend, die Färbung variiert zwischen grau und blau. Die Wolle hat in der Regel die nötige Gröbde, zu einem geringen Teil sind Tiere mit zu feiner Wolle dabei. Deutlich verbessert werden Länge des Vlieses und die Bauchbewollung.

  • Friedrich MV-JW-44912, W 7 ÄE 8 , Linie 4

    Zuchtbock Friedrich

    Deckeinsatz 2008 + 2009
    Friedrich stammt aus der großen Rauhwoller-Herde von Joachim und Frank Westphal im Mönchsgut auf der Insel Rügen. Seine Nachzucht ist gegenüber den Müttern mit einem gröberen u.v.a. länger abgewachsenen Vlies ausgestattet, dabei ist die Wollfärbung relativ hell. Ein Teil der männlichen Nachzucht zeigte Mängel in der Hinterbein-Fessel, und die Stellung der Hinterbeine zeigte gelegentlich kuhhessige Tendenzen.
    Bei der weiblichen Nachzucht sind diese Mängel jedoch nicht zu sehen. Mittlerweile sind auch die Qualitäten der Friedrich-Töchter offensichtlich: sie zeigen allesamt ausgeprägte Muttereigenschaften, und scheinen viel Milch zu produzieren. .

  • Carlos RH 6201,
    W 9 ÄE 8 , Linie 5

    Zuchtbock Carlos

    im Deckeinsatz 2006 + 2007
    Der in der Eifel von Dr. Wilhelm Thelen gezüchtete Bock, war zu Lebzeiten ausgesprochen vital und energiegeladen. Bei den 2 Lämmerjahrgängen in unserer Herde, sowie in den Jahren beim "Nachnutzer" Wilfried Dux, lag die Verlustrate bei 0 %! Carlos-Nachkommen sind mittelrahmig, sehr ausgeglichen vom Typ, mit korrekten Fundamenten.Das Vlies ist recht dunkel, dabei fällt der dichte Haarbesatz auf, die Feinheit tendiert Richtung C.

  • Samson MV-SG-96033,
    W 9 ÄE 8 , Linie 7

    Zuchtbock Samson

    im Deckeinsatz 2004 + 2005
    Dieser Bock wurde vom Jetzigen Zuchtleiter des Landesverbandes MV, Dr Grumbach gezüchtet. Er war bei der Körung 1997 Wollsieger, und ist Vater des Bundessiegers auf der MELA 2006. Im Alter von 9 Jahren noch (siehe Bild) war Samson körperlich ohne Fehl und Tadel! In unserer Herde haben sich Samson´s Gene noch nicht so in Szene setzen können. Die Tiere waren sehr unterschiedlich vom Typ, oft mit feiner Wolle, gelegentlich x-beinig. Manchmal passt es halt nicht! Samson hat seinen Töchtern eine hohe Fruchtbarkeit, sehr gute Milchleistung, und hervorragende mütterliche Führungsqualitäten insbesondere bei den Mehrlingsgeburten, mitgegeben.


  • Niclas NS-G-281,
    W 8 ÄE 7 , Linie 3

    Zuchtbock Niclas

    im Deckeisatz 2002 + 2003
    Der von Norbert Gloor in Hoyahagen gezüchtete Bock hat in unserer Herde für viele gute Nachkommen gesorgt. Niclas-Töchter sind noch zahlreich in der Herde vertreten und sorgen ihrerseits für schöne Lämmer. Hervorzuheben bei Töchtern dieses Bockes sind die ausgeprägten Mutterinstinkte und der harmonische Körperbau. Gelegentlich auftretende kurze Wolle ist zu verschmerzen, und könnte auch mütterlicherseits bedingt sein.