blühende Kräuter im Weserbergland

  • Überraschung

    Wiesenblumen

    nicht nur auf der Lieblingswiese, sondern auf jedem Spaziergang eintdecke ich blühende Pflanzen - alte Bekannte und immer wieder neue Gesichter.

    dieses Gewächs habe ich im Mai im Wald entdeckt, sowas hatte ich noch nicht gesehen. Nach etwas Recherche stellte sich dann heraus, dass sie den kuriosen Namen Teufelskralle trägt und ein (!) Glockenblumengewächs ist:

  • Glockenblume

    Glockenblume

    dies ist eine Glockenblume, wie wir sie kennen.

  • Waldengelwurz

    Waldengelwurz

    Diese Pflanze habe ich letztes Jahr entdeckt. Nach unserem Rügenurlaub und der botanischen Wanderung auf den Zickerschen Bergen habe ich angefangen mich für die heimischen Doldenblütengewächse zu interessieren - alles wilde Möhre und Börenklau? Von wegen (siehe Lieblingswiese) Wenn ich richtig bestimmt habe, dann handelt es sich hier um den Waldengelwurz. Der kann größer werden als ich. Und seitdem ich ihn "bestimmt" habe, endeckte ich ihn diesen Sommer an mehreren Stellen - was man nicht kennt sieht man auch nicht!

  • Wiesenbocksbart

    Eisblatt

    auch den Wiesenbocksbart habe ich letzten Sommer entdeckt - es gibt so viele gelbe Korbblüher, der Wiesenbocksbart fällt mit seinen markanten Knospen und Samenständen auf.

  • Phacelia

    Phacelia

    die Phacelia ist eine Pflanze, die gerne als Gründung im Garten oder auf dem Akcer genutzt wird und den Bewachsenen Boden verbessert. So ganz nebenbei ist sie ein ausgezeichnete Nährpflanze für Bienen, Hummeln, Falter und was sonst noch so auf Nekctar fliegt. Sie blüht gegen Ende des sommers, wenn hier in der Natur nicht viel zu finden ist.
    auch die Phacelia ist nicht einheimisch.

  • Springkraut

    Rührmichnichtan

    Dies ist ein Springkraut. Ein einheimisches, es hat im Volke den schönen Namen Rühr-mich-nicht-an. Bei Berühung springen die reifen Samenkapseln auf. Wer nicht damit rechnet kann sich schon erschrecken, so plötzlich geht das. Fast schon bekannter ist die Balsamie - ein mehr als einen meter hohes rosanes Springkraut, das im August blüht und den Bienen eine gute Futterpflanze ist. Die Balsamie wurde einst als Zierpflanze eingeführt. Hier im Wald findet man noch häufiger als das Rühr-mich-nicht-an das japanische Springkraut - ebenfalls von Gärtnern importiert- vor mehr als 150 Jahren! (Foto unten)

am Wegesrand Storchschnabel Braunelle Distel Distel Distel Glockenblume Glockenblume Wilde Möhre Helmkraut Waldhimbeere Johanniskraut Kohldistel Kornblume Lichtnelke odermennig japanisches Springkraut Teufelskralle Ziest Wiesenbocksbart Wegwarte Flockenblume Ziest Ziest