Lämmerjahrgang 2017

im Mai

In diesem Jahr brachten 33 Mutterschafe 47 Lämmer, die von 5 Vätern aus 5 verschiedenen Linien abstammten.
Friedhelm, Linie 6 war schon ab August im Deckensatz gewesen, er hatte danach noch woanders zu tun!
Alle anderen Herren: Götz Linie 1, Hugo Linie 4, Kasimir Limie 5 und Sultan Linie 7 waren ab dem Stichtag, dem 15.09. bei ihren Damen
Demzufolge war die Lammzeit schon am 2.03. beendet, denn unsere Böcke liessen nichts anbrennen.

  • Mutterschafe im Schnee



    Ja, es gab mal wieder einen Winter mit Schnee und Frost, aber unsere Mutterschafe waren gut eingepackt.

  • Fütterung

    Unser eigenes Heu war aufgrund des verregneten Frühjahr´s überständig geerntet worden, dementsprechend niedrig war der Energiegehalt. Die zugekaufte Rund-Ballen Heulage hatte da wesentlich mehr an Inhalt zu bieten, da verwunderte es nicht, dass unsere Mutterschafe diese (in der Raufe rechts) unserem Heu vorzogen.
    Fortan befüllten wir die Raufen so, dass sie zuerst das Heu fressen mussten, bevor sie an die leckere Heulage herankamen...

  • erstes Lamm




    Am 14. Januar eröffnete Jolante mit ihren Zwillingen von Friedhelm, die Lammzeit.
    Hier sieht man eines der beiden, höchstwahrscheinlich der spätere "Ausbrecherkönig"!>

  • Lämmerschlupf

    Die Lammzeit kleckerte über den Januar so dahin, aber im Februar ging´s dann richtig los.
    Schnell hatten die frühen Lämmer dann auch den Weg in den Lämmerschlupf gefunden, wo sie allerbeste Heulage naschen konnten.

  • Im Stall


    Aber nicht nur im Lämmerschlupf schmeckte es ihnen, auch in Konkurrenz zu den Mutterschafen stillten sie ihren Hunger auf feste Nahrung.
    Es ist hier aber auch zu erkennen, dass die kurzgeschnittene Heulage teilweise in der wertvollen Wolle unserer Schafe landete, das war weniger schön.

  • Januar-Lämmer


    Die Januar-Lämmer, logischerweise allesamt Friedhelm-Nachkommen, wurden dann relativ bald aus der Herde genommen, und auf einer nahegelegenen Weide mit kleinem Unterstand und Bachlauf, durch den Winter gebracht.
    So entspannte sich die Platzsituation bei der Hauptherde, und beide Gruppen profitierten davon. Nur ich musste für die Fütterung etwas mehr Zeit einplanen, aber das war es mir wert.
    Hier sieht man 3 Januar-Lämmer Anfang März.

  • Frisch geschoren



    Mitte April , früher als sonst, kam der Schafscherer.
    Der Grund für den frühen Termin lag in der Bundesschau begründet, die in diesem Jahr endlich mal wieder auf die Beine gestellt wird.
    Um die Qualität der Wolle vergleichend beurteilen zu können, bedarf es eines einigermaßen einheitlichen Schurtermins, der dann auch für alle Züchter Gültigkeit hat.
    Es konnte ja auch keiner ahnen, dass es im April noch Frostnächte bis - 4 Grad geben würde....Sie haben es aber alle schadlos überstanden.

  • Mehlmaul




    Die Götz-Lämmer haben es mir wirklich angetan, wenn nur die hellen Zungen nicht wären...
    Hier ein Bocklamm mit schönem Mehlmaul, dem ich bereits ins Maul geschaut habe, und leider rasseuntypisch hell gefärbte Zunge und Gaumen sehen musste, ärgerlich!

  • von Flocke



    So langsam kann man bei den Lämmern auch erkennen, wer sich als rassetypischer Vertreter für die Zucht aufdrängt, wie z.B. dieses schöne Mutterlamm von Flocke und Sultan.

  • Kasimir Lamm



    Bei den Kasimir-Lämmern weiss ich aus der Erfahrung im letzten Jahr, dass sie recht klein bei der Geburt sind, später dann aber durchstarten.
    So wird auch dieses korrekt gebaute Zwillings-Lamm einer Erstlammenden noch zulegen.....

  • unter der Schafsnase.




    Mitte Mai unter blühenden Obstbäumen haben die Lämmer schon gut zugelegt.
    Wie es sich für die Lämmer eines aus dem Rheinland stammenden Schäfers gehört, grasen sie hier unter einem Exemplar der Apfelsorte "Rheinische Schafsnase"!!

  • Götz-Lämmer




    2 Götz-Lämmer mit der unverkennbaren roten Ohrmarke.

  • Fritzi´s Lämmer




    Fritzi´s Zwillinge von Hugo - Diese Kombination scheint zu passen und wird wiederholt.

  • Minerva´Lamm




    Minerva´s Einzellamm von Götz ist enorm wüchsig. Ob sich der helle Stirnschopf nach der Schur wieder einstellt, bleibt abzuwarten.
    Mit Sicherheit wird das Mehlmaul bleiben, und ich hoffe dass der Kopf ansonsten dunkel bleibt.

  • Brunhilde´s Lamm




    Brunhilde´s Bock-Lamm von Hugo ist ein echter Kracher.

  • 3 Lämmer




    Der Tisch ist reich gedeckt, Die Muttermilch hat so langsam ihren Reiz verloren.

  • Igitte + Lamm




    Charakter-Schaf Igitte mit ihrem schönen Mutterlamm (rechts) von Friedhelm.

  • Lämmer




    Sie wachsen und wachsen und wachsen.....

  • Staubbad

    Eine Besonderheit auf dieser 0,8 ha grossen Wiese ist, das hier 3 Besitzer zugehören. Das klingt komplizierter, als es für mich in der Praxis ist, denn ich habe mit allen 3 Verpächtern ein gutes Verhältnis, und die Tatsache, dass es bei uns noch kein Flurbereinigungsverfahren gegeben hat, wirkt sich für das Landschaftsbild überaus positiv aus.
    Die Lämmer freuen sich jedenfalls darüber, dass jeder Besitzerwechsel auf der Fläche durch einen Absatz im Gelände zu erkennen ist. Es enstehen somit 2 trockene Hangstreifen, die eine besondere Vegetation zur Folge haben.
    In diesem Jahr haben sie sich an diesen Trockenhängen vegetationsfreie Flächen geschaffen, wo sie scheinbar mit Genuss staub-baden.
    Es kann natürlich auch sein, dass sie es sich bei den Hühnern abgeschaut haben.

  • Lämmer 2




    Ja wo laufen sie denn hin ?

  • Grasen




    Die Herde ist auf dem Weg in den Schatten der Bäume.
    Da bei uns sämtliche Flächen am Waldrand liegen, und ich als Liebhaber alter Obstsorten, viel Streuobst gepflanzt habe, benötigen meine Schafe keinen zusätzlichen Unterstand, sie sind diesbezüglich bestens versorgt.