Lämmerjahrgang 2016

entspannte Lämmer

Im letzten Herbst hatten wir 4 Böcke im Deckeinsatz:
Hugo, Linie 4 und Götz, Linie 1 sind Böcke aus der eigenen Zucht
Kasimir, Linie 5 und Hans-Olaf, Linie 7 stammen von Züchtern aus Mecklenburg Vorpommern.
Unsere 34 Mutterschafe brachten 51 Lämmer, also haargenau 1,5 Lämmer je Mutterschaf
Hier liegen sie am Pfingst-Sonntag entspannt unter´m Boscoop, während ihre Mütter leicht frösteln, denn die Eisheiligen tragen in diesem Jahr ihren Namen zu Recht, und gestern war der Schafscherer da!

  • Viktoria



    Am 9.2. begann die Lammerei, gleich 4 Mutterschafe brachten 7 Lämmer.
    Die 11 Erstlammenden machten ihre Sache allesamt gut, wie auch die hier abgebildete Victoria.
    Bis auf Alberta mit ihren Zwillingen, starteten sie ihr Mutter-Dasein mit nur einem Lamm. Das drückte dann auch die Ablammquote nach unten.

  • Milchquelle gefunden




    Victoria hat dann ihr Lamm auch vorschriftsmäßig trockengeleckt, und geschickt zur Milchquelle geschoben
    Jetzt wird erstmal geschmaust!

  • Trude




    Die Erstlammende Trude hebt ein Bein leicht an, damit die Energiequelle für das Lamm besser zugänglich ist - besser geht´s nicht!

  • Schneemaul




    Nicht Mehlmaul sondern Schneemaul!

  • Erde fressen


    Ich selber habe es schon mehrfach beobachtet, konnte es aber bisher noch nicht fotografieren:
    Schafe und auch Lämmer fressen gelegentlich Erde. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe der "Schafzucht" berichtet darüber, wie unsere Wiederkäuer zur Regulierung ihrer Verdauung, bzw. bei Störungen derselben, saubere Erde fressen.
    Der ein oder andere hat seinen Verdauungsapparat gewiss schon einmal mit Heilerde kuriert - nichts anderes machen unsere Schafe.

  • outdoor

    Einige frühe Einzellämmer kamen mit ihren Mütter auf eine separate Weide.
    Obwohl hier kein Hafer zugefüttert wurde, entwickelten sich diese Lämmer prächtig.
    Ich gehe davon aus, dass Platzangebot, Konkurrenzdruck und somit auch Parasiten-Druck wichtige Faktoren für die Entwicklung der Lämmer sind. Die in der großen Gruppe verbliebenen Einzellämmer sind jedenfalls in ihrer Entwicklung gegenüber den separierten nicht überlegen, obwohl deren Mütter mit Hafer zugefüttert wurden.

  • Trude´s Lamm



    Hier Trude´s schönes Mutterlamm von Hans-Olaf, aus der Gruppe der Hafer-losen Mutterschafe

  • Imke




    Imke mit ihren Lämmern von Hugo

  • Anastasia




    Anastasia mit ihren Zwillingen von Götz

  • Anastasias Bocklamm



    Anastasia´s Lämmer sind beides Böcke, das ist nicht zu übersehen!
    Flehmen kann der Kleine jedenfalls schon ganz gut!

  • Austrieb




    Jetzt geht´s in die große weite Welt hinaus....

  • Schutz am Baum




    Obwohl, hier ist es auch ganz gemütlich.

  • Heu zufüttern



    Der April war doch ziemlich kalt, und das Gras wollte einfach nicht wachsen, da musste ich noch mit Heu zufüttern.

  • Hugo-Lämmer



    Hier stehen 6 Lämmer unseres selbstgezogenen Linie 4 Bockes Hugo beisammen
    Da ich vermutet hatte, dass er bei der Versteigerung in Lauterbach auf Rügen einen neuen Besitzer finden würde, habe ich ihn in unserer Herde mit vielen Damen zusammengeführt.
    Es kam dann anders als gedacht, Hugo hat auch nicht lange gefackelt - die ersten 6 Lammungen waren allesamt Hugo-Lämmer. Jetzt bin ich froh, diesen Bock noch zu haben, denn das Ergebnis kann sich auf jedenfall sehen lassen!

  • Götz-Lämmer


    Unser Linie 1 Bock Götz ist selber sehr hell, und das sieht man bei seinen Lämmern auch schon durchschimmern.
    Ob seine Nachkommen ein ebenso üppiges Wollwachstum wie beim Vater entwickeln werden, bleibt abzuwarten, es wäre jedenfalls wünschenswert
    Zu sehen ist aber schon, dass es tendentiell großrahmige Tiere werden, und dass die Twin-Ohrmarken rot sind.

  • Beulen-Lamm

    Sowas hatten wir auch noch nicht!!
    bei der ersten Lammung hatte eines der Zwillinge an der rechten Backe eine Beule, die dann auch zunehmend dicker wurde.
    Der Tierarzt diagnostizierte, dass der Kanal der rechten Speicheldrüse zusäße, und der Speichel somit nicht dahin fließen konnte, wo er benötigt wird.
    Punktieren brachte keinen Erfolg, und auf Anraten des T-Arztes liessen wir es so wie es war.
    Zwischenzeitlich rechnete ich mit einer Detonation, denn es wurde dicker und dicker.
    Dem Lamm ging es aber dabei augenscheinlich gut, und die Beule hörte auf zu wachsen. Man sieht aber deutlich, dass durch den nur einseitigen Speichelfluss, sich das Kauverhalten und die Unterkieferstellung auf die Gegebenheiten angepasst haben.

  • Lisbeth und Lamm


    Der auf Rügen ersteigerte Linie 5 Bock Kasimir kam später als die anderen zu seinen Damen, also bildeten seine Lämmer auch den Abschluss der Lammzeit.
    Hier ist das letztgeborene Lamm neben seiner Mutter Lisbeth. Der Geburtstermin war der 16.3. das Foto wurde am 15.5. geschossen.

  • Hugo-Lamm



    Eines der vielen (insgesamt 30 Stk.) Lämmer von Hugo, ein Mutterlamm von Flocke mit 3 Monaten.

  • Götz-Lämmer




    2 Bocklämmer von Götz: links von Harissa, rechts von Barbara

  • von Fritzi




    die Linse des Fotoapparates war leider etwas beschlagen.
    Hier ein Mutterlamm von Hans-Olaf aus der von mir sehr geschätzten Fritzi.

  • Kasimir Lamm




    Mutterlamm von Kasimir
    Am deutlichen Mehlmaul ist zu erkennen, dass die Mutter Igitte eine Ewald-Tochter ist.

  • nach der Schur

    18.5. Es dauert nicht mehr lange, dann werden die ersten Lämmer von ihren Müttern getrennt.
    Der Trennungsschmerz ist dann noch 1 - 2 Tage zu hören, die Nachbarn kennen das schon und nehmen es als gegeben hin.
    Wenn man die Bocklämmer zu spät separiert, kann das 5 Monate später ungewollte Folgen haben.
    So können sich die Mutterschafe auch bis zur nächsten Deckperiode wieder regenerieren.
    - und dann geht alles wieder von vorne los.......