Lämmerjahrgang 2014

die ersten Lämmer

Reichlich Lämmer gab´s in diesem Jahr!
35 Mutterschafe schenkten uns 63 Lämmer.
Begonnen hat die Lammzeit am 9.Februar mit Zwillingen von Alwine
Während ich selber aufgrund von Knie- und Rückenproblemen gehandicapt war, erfreuten sich die Mutterschafe und ihre Lämmerschar bester Gesundheit. Zum Glück haben Frau und Kinder mir aus der Patsche geholfen, und ich stelle fest, es geht auch mal ohne mich! Trotzdem ist bei uns allen der Akku leer, und man freut sich über das spriessende Grün und die Tatsache, dass die Winterfütterungs-Zeit vorbei ist.

  • Lamm im Mineralfutter



    Die Tischmanieren lassen zu Wünschen übrig!
    Das Mineralfutter scheint auch diesem Jüngling schon zu munden. Ich bin immer wieder erstaunt, wie früh unsere Lämmer auf kulinarische Entdeckungsreise außerhalb von Mama´s Euter gehen.

  • Agnes + Lämmer


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    Die mehlmäulige Agnes mit ihren kräftigen Zwillingen (links) von Ewald BW-EL-32737.

  • Frieda + Lämmer




    Frieda mit ihren Zwillingen vom Bundes-Wollsieger Aloisius NS-HR-11036672.

  • Hillary lammt

    Die Lämmer werden meist nachts geboren, und beim morgendlichen Füttern, nimmt man dann die Neuankömmlinge in Augenschein.
    In der Regel erkennt man am Verhalten der werdenden Mütter, dass die Niederkunft bevorsteht, und wenn man es mit Erstlammenden, oder Seniorinnen zu tun hat, schaut man doch mal öfter nach dem Rechten.
    Die hier von Karin beim nächtlichen Lammen fotografierte Hillary NS-HR-10304324 zählt aber weder zu den Erstlammenden, noch zu den Seniorinnen, und so gab erwartungsgemäß auch keine Probleme!

  • Lämmer an den Heuraufen


    Vor der morgendlichen Fütterung werden die Schafe ausgesperrt, so lassen sich die Heuraufen entspannt befüllen.
    Die Türe bleibt aber einen Spalt weit auf, sodass die Lämmer ungehindert ein- und ausgehen können.
    Diese Möglichkeit des ungestörten Heu bzw. Heulage-Schmausens, nehmen die Lämmer gerne an.

  • Apfeltrestersilage


    Recht schnell hatten unsere Lämmer auch begriffen, dass man durch einen Durchschlupf in der Stallwand zum Lämmerschlupf gelangen konnte.
    Hier wartete leckere Heulage und ein Trog voller Apfeltrester-Silage, der mit einem Hauch von Zuckerschnitzeln garniert war, auf die hungrige Schar.

  • Lämmerschlupf



    So war dann der Andrang im "Separeè" doch recht groß, und freie Fressplätze Mangelware.

  • Lamm von Flotte-Lotte



    Dieses Lamm scheint das Mineralfutter zu bewachen.
    In Wirklichkeit ist dieses Einzellamm von Flotte-Lotte, aber derart wohlversorgt, dass es den Aufforderungen der Mutter, zur Milchbar zu kommen, oftmals nicht Folge leistete.
    Vor lauter Übermut, streckt es hier auch noch dem Schäfer die Zunge heraus - ich werd´s mir merken!

  • Austrieb



    Ab Ende März wurde dann stundenweise, die Schleuse zur "großen Wiese" geöffnet
    Stundenweise, mit immer längeren Intervallen deshalb, damit der Futterwechsel zur ausschließlichen Grünland-Kost, nicht so aprupt erfolgt.

  • Salzleckstein



    Ab und zu braucht man auch mal was anderes, als grüne Halme und weiße Flüssignahrung.

  • Nelli + 3

    Nach langen Jahren der Abstinenz, gab es in diesem Jahr mal wieder ´ne Drillingslammung.
    Eigentlich bin ich da nicht so scharf drauf, denn in der Regel kommt nach der Freude über den Lämmersegen, der Kampf um die Gesundheit der Lämmer und ihrer Mutter, und das Ganze artet in der Regel in Mehrarbeit aus.
    Nelli, unser fruchtbarstes Schaf (bei 8 Lammungen, 18 Lämmer), hat ihr Trio aber derart gut im Griff, das keines der Lämmer zugefüttert werden musste, und alle 3 vital und quirrlig sind, und auch schon ordentlich an Gewicht zugelegt haben.
    Nelli bekommt morgens und abends noch eine kleine Hafer-Portion, damit die Milchquelle auch weiterhin üppig fließt. Aber das sieht alles sehr gut aus!

  • Wolke + 2


    Unser Schaf Wolke hat bereits zum 9. mal gelammt, und ist trotz ihrer Lebensleistung in 10 Jahren mit 16 verlustfrei aufgezogenen Lämmern, noch immer mit ihrem markant dynamischen Laufstil unterwegs.
    In unserer Herde befinden sich 4 Töchter, 7 Enkelinnen und 3 Ur-Enkelinnen von Wolke - das spricht für sich!

  • Jährlinge

    Während es den Mutterschafen mit ihren Lämmern an nichts fehlen soll, werden die Jährlinge (also die Lämmer vom letzten Jahr), mit eiweißarmer Kost über den Winter gebracht.
    Diese Ungleichbehandlung mag Tierschutz-beflissenen ohne Hintergrundwissen, seltsam oder gar kriminell erscheinen, hat aber für den Erhalt der Rassemerkmale große Bedeutung.
    Man sieht hier die weiblichen Jährlinge auf der Winterweide. Hier grasen sie den stehengebliebenen Grünbewuchs vom Vorjahr ab, und werden mit Haferstroh und Silage vom 2. Schnitt unserer spärlich gedüngten "Mähwiese" zugefüttert.
    Diese Art der Versorgung, der noch im Wachstum befindlichen Tiere, ist darin begründet, dass hierbei größere Mengen an Futter aufgenommen werden, um den Energiebedarf abzudecken (man spricht hier von den "Pfennigsuchern")
    Die Tiere werden zwar weder größer noch schwerer dabei, aber ihre Wiederkäuermägen wachsen zu leistungsstarken Organen heran.
    Der Züchter hat nun das Leistungskriterium "Robustheit" abgeklärt, und weiss, dass er junge Schafe hat, die auch bei schlechterem Futter, sich selber, und sicher auch ihren kommemden Nachwuchs, gut versorgen werden.

  • Agathe´s Lamm



    Was für ein schönes Mutterlamm von unserer 11-jährigen Agathe!!
    Der Linie 1 Bock Störtebeker MV-JW-66822, ist hierbei eindeutig der Vaterschaft überführt.

  • Mutterlamm von Imke



    Ein Mutterlamm von Linie 4 Bock Heiner SP-WS-22144, wie es mir gefällt!
    Man sieht schon die Veranlagung zu einem geräumigen Brustkorb, wie es schon Mutter Imke, Großmutter Lola und Urgroßmutter Lotte haben, bzw hatten.

  • Bocklamm von Agnes



    Ein vielversprechendes Bocklamm von Ewald BW-EL-32737, mit untersetztem, stabilem Körperbau und tadellosen Fundamenten.

  • Gundula´Lamm



    Gundula´s Mutterlamm von Linie 7 Bock Hans-Olaf MV-HV-41615 scheint die typische wasserabweisende Wolle der Pommernschafe zu entwickeln
    Kann natürlich auch sein, dass es sich in 3 - 4 Monaten ganz anders darstellt - schau´n wir mal.

  • Holly + 2



    Holly NS-HR-10304323 mit ihren Zwillingen von Linie 4 Bock Heiner

  • Emilie + Lamm



    Emilie, meine Wolle-Favoritin in der Herde, mit ´nem schönen Mutterlamm von Störtebeker

  • Marietta



    Marietta bildete am 17. April den Schlußpunkt in der Lammzeit.
    Warum sie so lange benötigte, um von Störtebeker beglückt zu werden, ist mir allerdings ein Rätsel.