Lämmerjahrgang 2012

3 Lämmer

Die Angst vor dem Schmallenberg-Virus hat sich für unsere Herde glücklicherweise als unbegründet erwiesen, zumindest gilt dies für dieses Jahr, was in den nächsten Jahren noch auf uns zukommt, bleibt abzuwarten.
Gegenüber dem Vorjahr hatten wir mehr Einzellämmer zu verzeichnen, was in der Summe 48 Lämmer von 31 Mutterschafen bedeutete, während im letzten Jahr die gleiche Anzahl von Lämmern, von lediglich 27 Mutterschafen geboren wurden.

  • Wanda und Lamm

    Die Lammzeit wurde durch unser ältestes Schaf Wanda 176 am 21.Januar mit ihrer mittlerweile 11. Lammung bei milden, frühlinghaften Temperaturen eröffnet.

  • Hibbel und Lamm

    Unser Mutterschaf Hibbel trägt zwar seinen Namen zu Recht, ist aber im Umgang mit dem eigenen Nachwuchs, alles andere als hibbelig.

  • Reinecke Fuchs hatte in diesem Jahr keine Chance, an unsere Lämmer zu gelangen. Als Konsequenz aus den Erfahrungen im letzten Jahr, haben wir zum Wald hin einen 1,50 m hohen, engmaschigen Zaun gezogen.
    Hier sieht man Betty 363 mit ihren Zwillingslämmern von Karl-Theodor MV-MK-43842, direkt nach der Geburt.

    Betty und Lämmer


  • Unser Schaf Flocke spielte zur Lammzeit eine "tragende Rolle". Bei ihrem Lamm sieht man auch deutlich die Voraugen-flecken, die durch die Svensson-Gene verursacht werden. Allerdings hat die Zwillingsschwester des abgebildeten Lammes, keine Voraugenflecken, und ist auch insgesamt deutlich dunkler!

    Aufsitzrasenmäher


  • Lämmergruppe

    Die Lämmer werden zunehmend unabhängiger von ihren Müttern, und trauen sich in der Gruppe schon so einiges auf eigene Faust zu.
    Die Winterweide ist aber mittlerweile derart "abgenagt", daß das Wandern von einer Wiese zur nächsten, wohl bald ansteht.



  • Der erste Umtrieb auf dem Weg zu neuen Weidegründen. Hier gilt es, den Anschluß nicht zu verpassen!. Umtrieb

  • neues Weideland

    Geschafft! - mit jungem, saftigem Gras, wird sich erst einmal der Bauch gefüllt, Muttermilch kann warten!



  • Bei diesem Mutterlamm von Agnes und Karl-Theodor, schimmert bereits die helle Wolle durch, und das Mehlmaul deutet sich hier auch schon an.

    lamm von Agnes
  • Der Wald schützt hier vor kalten Ostwinden, spendet gegebenenfalls Schatten, und bietet ein herrliches Ambiente, jetzt, so kurz vor Laubaustrieb und Kirschblüte.
    Morgens halten sich die Tiere mit dem Grasen noch zurück, wohlwissend, daß die Gefahr, mit dem taunassen Gras, Parasiteneier aufzunehmen, nicht zu unterschätzen ist ("Tau-weiden ist tot-weiden" heißt es unter Schäfern). Die Haupt-Weidezeit, und somit auch die aktivste Zeit der Schafe ist abends.

    Siesta am waldrand


  • Loppi´s Bocklamm, ein Sohn des Svensson-Bockes Ewald, mit deutlich zu erkennenden Voraugenflecken.

    Loppi´s Bocklamm


  • Lioba, eines unserer besten Mutterschafe, hat, sehr zu meiner Freude, Zwillingslämmer vom Svensson-Bock Ewald, ohne jegliche Voraugenflecken. Wenn sich das Bocklamm weiterhin so gut entwickelt, kann man auf einen körfähigen Zuchtbock mit Svensson-Genen hoffen.

    Lioba und Lämmer
  • Unser Leit-Schaf Agathe hat in diesem Jahr ein Einzel-Lamm, ein Bocklamm von Karl-Theodor, das mir besonders gut gefällt.
    Unverkennbar ist, daß dieses Lamm nicht über Mangel an Muttermilch klagen kann, und es bleibt abzuwarten, wie die Entwicklung nach dem Absetzen von der Milchquelle verlaufen wird.

    Agathe´s Bocklamm


  • Anastasia hat ihr Lamm meist im Schlepptau, oder zumindest im Blick. So hat sich dieses "Muttersöhnchen", ein Sohn von Emil NS-R-95061, auch wirklich gut entwickelt.

    Anastasia und Lamm


  • zwei vielversprechende Mutterlämmer: links von Emil NS-R-95061, und rechts von Hans-Olaf MV-HV-41615

    2 Mutterlämmer