Körung der Rauhwolligen Pommerschen Landschafe
des Landesverbandes Mecklenburg-Vorpommern
in Rostock-Rövershagen

  • Nicht nur Rauhwoller

    Schafrassen

    Die Körung der Rauhwoller fand in diesem Jahr erstmals nicht auf Rügen statt.
    Im Rahmen des Schaftages auf Karl´s Erlebnishof in Rostock-Rövershagen, wurden zwar schwerpunktmäßig Rauhwoller begutachtet, aber es waren auch Vertreter anderer Landschafrassen zu bestaunen, wie z.B. hier im Vordergrund die kleinen Quessant-Schafe.

  • Mecklenburger Humor

    Am-Vieh-Theater

    Der Standortwechsel hatte vollständig veränderte Rahmenbedingungen zur Folge: Ein kunterbuntes Kauf- und Vergnügungsangebot für jung und alt auf einem riesigen Areal, da waren die Schafe nur eine Randerscheinung. Für den, der Schaf-desinteressierten Anhang im Schlepptau hatte, mag das die Rettung des Tages gewesen sein, und gewiss hat sich auch der ein oder andere Erlebnishof-Besucher zu den Schafen verirrt, aber ob das die Vermarktung unserer Zuchttiere beflügelt, bleibt abzuwarten.
    Was mir in Rövershagen gefehlt hat, war das excellente Rauhwoller-Lamm-Ragout von Drigge, so eine Bratwurst vom Kamerun-Schaf kann da halt nicht mithalten!

  • Rangieren der Jährlings-Böcke

    Rangieren

    Hier sieht man die Körkommission beim Richten der besten Böcke, um den Tagessieger herauszufinden.
    In diesem Jahr waren wieder hervorragende Böcke aufgetrieben, wobei auch ein deutliches Qualitäts-Gefälle zu sehen war.
    Ich hätte mir bei dem ein oder anderen Bock, wo Mängel im Bewegungsapparat zu sehen waren, eine schlechtere Bewertung gewünscht, damit wäre dann auch die Leistung der Züchter mit den Spitzen-Böcken, mehr gewürdigt worden. /p>

  • Der Siegerbock

    Siegerbock

    Den diesjährigen Sieger stellte Volker Weisse von der Insel Rügen. Dieser gleichmäßig blaue, harmonische Linie 7 Bock, hat die gleiche Mutter, wie der Wollsieger aus dem letzten Jahr. Da scheint jemand ein gutes "Züchter-Händchen" zu haben.

  • Der Zweitplatzierte

    Zweitplatzierte

    Hartmut Oehlert´s Linie 3 Bock landete, knapp geschlagen, auf Platz 2. Dieser ausgesprochen lange Bock präsentierte sich mit viel Temperament und typischem Bock-Gehabe. Auf Platz 3 folgt Manfred Schmidt mit seinem schönen Linie 3 Bock, gut zu diesen dreien hätte aus meiner Sicht der Bock von Mathis Herrmann gepasst, der aber nicht in die Endrunde durfte.
    Der diesjährige Wollsieger, ein Bock vom Natur-und Heimatverein Moor-Polofshagen, konnte trotz seiner imponierenden Wolle nicht auf den vorderen Plätzen landen, ihm wurden die etwas weichen Hinterbein-Fesseln angekreidet.