Körung der Rauhwoller auf Rügen 2009
die Westphal-Rauhwoller auf dem Mönchsgut
Rügen - Impressionen

  • Morgenstimmung am Strand

    Morgens am Strand

    Rügen hat nicht nur Schafe zu bieten! Nach der Anfahrt entlang den einzigartigen Allee, führte der erste Weg zum Meer. Hier findet man keine langweiligen Sandwüsten, vielmehr beeindruckte mich die interessante Strandflora .

  • Birnbaum am Strand

    Birnbaum

    Direkt am Strand, am Fuße der Kreidefelsen wachsen auffallend gesunde Birnbäume. Es handelt sich zumeist um Holzbirnen (Pyrus communis). Sollte jemand wissen, um welche Sorte es sich bei der links abgebildeten Birne handelt, so bitte ich um Nachricht. Mehrere Exemplare waren mit vollen Fruchtbehang zu sehen und der Boden war übersäät mit kleinen, süßen, teigigen Früchten.

  • Sanddorn

    Sanddorn

    Rügens Spezialität, der Sanddorn, prägt das Bild der Dünenvegetation. Das Destilat dieser vitaminreichen Frucht, haben wir probiert und für gut befunden!

  • Radtour auf der Suche nach......?

    Radtour

    Eine erste Inselinspektion mit dem Rad zusammen mit 2 Züchter-Kolleginnen, hatte natürlich Rauhwoller als Hauptziel. Wir hatten aber auch einen Blick für die abwechslungsreiche Natur der Südspitze Rügens, und labten uns an den Früchten der wild wachsenden Kirschpflaumen.

  • Rauhwoller gesichtet

    da sind sie ja

    Irgendwann entdeckten wir dann auch Rauhwoller. Hier ein stattlicher Trupp Bocklämmer, aus dem Bestand von Joachim und Frank Westphal, bei der Deichpflege.

  • Körung auf der Halbinsel Drigge

    Jährlinge R.Martin

    Die Körung der Rauhwoller Mecklenburg-Vorpommerns findet traditionell auf dem Schafhof Drigge auf der gleichnamigen Halbinsel statt. Gekört und anschließend versteigert werden lediglich die Jährlingsböcke der Rauhwoller, die dann, bei entsprechendem Erfolg direkt zur Zucht eingesetzt werden können. In diesem Jahr wurden nebenbei auch die weiblichen Jährlinge (siehe Bild) des Gastgebers Reinhard Martin ins Herdbuch aufgenommem.

  • Die Körkommission bei der Entscheidungsfindung

    Körkommission

    Keine leichte Aufgabe für die Körkommission! Nachdem jeder Bock vorgestellt und bewertet wurde, kommt die Creme de la Creme in den Ring. Bildmitte zeigt wie Klaus Herrmann, Robert von Stärk und Frank Westphal sich beraten, um eine gerechte Rangierung zu finden. Frau Hesse, die engagierte Mitarbeiterin des Verbandes, ist wie immer mitten im Geschehen.

  • Mr. Drigge, der Sieger

    Mr. Drigge

    Dieser ausgesprochen gefällige Bock von Hartmut Oehlert war der Tagessieger. Er ist zwar in der Wollfarbe nicht ganz farbtreu, hat aber von seiner äußeren Erscheinung derart beeindrucken können, daß auch ich diese Einstufung nur unterstützen kann.

  • Der Wollsieger

    Wollsieger

    Dieser Bock aus der Zucht von Volker Weiße aus Bergen auf Rügen wurde der Wollsieger. Robert von Stärk scheitelt hier das Vlies, um den Zuschauern die markanten Eigenschaften der Wolle "unserer Rauhwoller" näherzubringen. Bei der anschließenden Versteigerung konnte sich Norbert Gloor aus Hoyahagen seine "Dienste" sichern."

  • Der Teuerste

    der Teuerste

    Bei der abschließenden Versteigerung war das Kaufinteresse sehr verhalten. Um den oben gezeigten Bock von Hartmut Glamann, gab es jedoch ein regelrechtes Wettbieten. Bei 760 Euro erhielt eine Brandenburger Züchterin den Zuschlag, sehr zur Freude von H. Glamann. Der auf dem Foto zu erkennende weiße Fleck, soll nach Aussage des Züchters aus einer Verletzung beim Scheren resultieren.

  • Landesmeisterschaft der Spinner

    beim Spinnen

    Neben der Bock-Körung und Versteigerung fand auch der Wettkampf der Spinnrad-Profis statt. Dabei sollte man darauf achten, nicht den "Faden zu verlieren".

  • es ist vollbracht

    Spinnrad mit Doppelantrieb

    Jeder Teilnehmer am Wettbewerb versucht innerhalb der vorgegebenen Zeit (1 Std.) einen möglichst langen und dabei gleichmäßigen Faden zu spinnen. Das Bild zeigt ein Spinnrad, welches beidfüßig angetrieben wird.

  • Die Auswertung

    wer hat den längsten Faden

    Mithilfe einer einfachen und originellen Konstruktion, wird jetzt das Produkt der mühevollen Arbeit abgewickelt. Nach einem Modus, den ich nicht ganz durchschaut habe, wird nun die Siegerin oder der Sieger ermittelt. Ausschlaggebend sind dabei Fadenlänge und Gleichmäßigkeit der Fadendicke.

  • Joachim Westphal, ein Leben mit Rauhwollern

    Westphal erzählt

    Joachim Westphal gibt uns auf humorvolle Weise einen Einblick in seine Rauhwoller-Welt. Schafe, die auf diesen energie-armen Grünland-Flächen klarkommen wollen, müssen gute Rauhfutterverwerter sein. Frank und Joachim Westphal selektieren ihre Herde angepasst an den Standort, was kleinrahmigere Tiere zur Folge hat. Meine Hochachtung gilt Menschen wie diesen, die aus Überzeugung Dinge tun, die unter wirtschaftlicher Betrachtung wohl fragwürdig sind. Ich hoffe das dieser Familienbetrieb, Frau Westphal steuert ihren Teil durch Wollverarbeitung und Ferienwohnungen bei, noch lange Bestand haben wird.

  • Tüdern

    Tüdern

    Tüdern hat nichts mit tüdelig zu tun, sondern ist vielmehr eine Technik zur einzelnen oder paarweisen Anbindung von Schafen, die auf Rügen Tradition hat. Der Schafhalter kann mit dieser Methode Kleinstflächen abweiden lassen, wo das Aufstellen eines Zaunes keinen Sinn macht. Der Wertschätzung der Rauhwoller als "Pfennigsucher", entspricht das Abweiden von Wegesrändern etc. mit Hilfe der Tüder-Technik. Das Bild zeigt zwei schöne Westphal-Böcke am Doppel-Tüder. Dank mehrerer Gelenke in der Anbindung können die Tiere keinen Schaden nehmen. Angenehmer Nebeneffekt bei Doppeltüdern von Böcken: gegenseitige Aggressionen verschwinden.

  • Westphal`s Rauhwoller

    Westphal`s Schafe

    Auf den Höhen-Wiesen westlich von Groß-Zicker, begutachteten wir einen Teil der Mutterschafe. Da man hier oben einen Rundum-Panoramablick hat, zieht dies natürlich auch viele Wanderer an. Das führt gelegentlich zu Interessenskonflikten, wenn die Einzäunung der Schafe beschädigt, oder als Grenze ignoriert werden.

  • Schöne Aussichten

    Panoramablick

    Postkartenmotive werden den Westphal´schen Schafen geboten. Bei kaltem Ostwind möchte ich hier oben aber nicht sein, da zieht es dann wie "Hechtsuppe".