Auf der Insel Rügen im Sommer 2012

Rügenbrücke

Im August 2012 ließen wir für eine Woche auf der Insel Rügen, die Seele baumeln.
Wenn man, so wie wir, über die alte Rügenbrücke fährt, hat man einen guten Blick auf die neue.
Der folgende Bericht soll einen Blick auf Rügens Reize, insbesondere auf die hochinteressante Vegetation der "Zicker´schen Berge", werfen.

  • Alleen



    Eine wahre Pracht sind Rügens Alleen.
    Einige davon sind über hundert Jahre alt, und in ihrer botanischen Vielfalt weitaus anspruchsvoller, als Niedersachsens monotone Linden-Alleen.

  • Westphal-Schild



    Unser Quartier hatten wir in dem verwunschenen Fischer-Dorf Groß-Zicker, welches an der Südküste der Insel gelegen ist.
    Von hieraus starteten wir ausgiebige Wanderungen in die Zicker´schen Berge, und kamen zudem in den Genuss der Gastfreundschaft der Familie Westphal!

  • Aufbruch vor Sonnenaufgang



    "Der frühe Vogel fängt den Wurm!"
    Das frühe Aufstehen, um die Sonnenaufgangsstimmung zu erleben, hat sich wirklich gelohnt!

  • Bodden



    Ein Blick über die malerische Boddenlandschaft, in die Groß-Zicker sanft eingebettet ist.
    Die Zickerschen Berge gehören zum sogen. Mönchsgut, was daher rührt, daß der süd-östliche Zipfel der Insel Rügen, einst zu einem Kloster in Greifswald gehörte.

  • Bergflockenblume



    Eine Bergflockenblume bei Sonnenaufgang.

  • Schlehen



    Üppige Schlehenernte wartet auf eine sinnvolle Verwertung
    Ich empfehle Schehenwein!

  • Hasenklee



    Hasenklee, eine häufig anzutreffende Pflanze in den Zickerschen Bergen.

  • ...Weizen



    Lange gesucht, in meinen Pflanzenbüchern, das muß wohl Acker-Wachtelweizen sein.
    -Ein Blickfang, wie ich finde!

  • Golddistel



    Weitaus graziler, als die bei uns allgegenwärtige Ackerkratzdistel, ist diese Golddistel hier.
    Ihr Vorhandensein zeigt aber auch an, wie nährstoffarm der Boden hier ist.

  • Jungschafe



    Westphal´s Jungschafe durften wieder nach draußen, nachdem die besten Exemplare für die MELA (Mecklenburgische Landwirtschafts Ausstellung) herausgesucht wurden.
    Scheinbar wurden die richtigen Tiere herausgepickt, denn die 1A-Platzierungen sprechen für sich!

  • Mutterschafe



    Westphal´s Pommernschafe in den Zicker´schen Bergen.
    Für uns Menschen ein herrliches Bild, wobei dem gängigen Touristen wohl kaum bewusst sein dürfte, was diese Schafe leisten müssen, heisst es doch, aus dieser energiearmen Kost, sich selbst und seine Sprößlinge zu ernähren!

  • + Ziegen



    Die Ziegen ergänzen die Schafe hinsichtlich ihrer Nahrungsvorlieben:
    Pommernschafe sind zwar nicht sehr wählerich, nehmen aber nur ungern verholzte Pflanzen auf. Hier leisten Ziegen einen wertvollen Beitrag gegen die Verbuschung.

  • Blütenmeer



    Sieht ja wirklich schön bunt aus, diese Wiese!

  • Umtrieb



    Dem Schäfer bei der Arbeit zuschauen, das hat was Entspannendes, so muß Urlaub sein!
    Hier treiben Westphal´s gerade eine Truppe Mutterschafe um.
    Da in den Zickerschen Bergen noch ein anderer Schäfer mit seinen Schafen umherzieht, muß man beim Umtreiben manchmal einen Umweg machen, damit die beiden Herden nicht zusammenkommen, und dann durchmischen.

  • Skabiose



    Skabiosen und der Blick in die Bodden-Landschaft

  • Linie 1 Bock



    Die Begegnung mit diesem Westphal´schen Bock blieb nicht ohne Folgen.......

  • Jasione



    Die aparten Sandköpfchen, auch Jasione genannt, im Lichte der aufgehenden Sonne.

  • schön bunt



    Ein herrlicher Anblick, wenn man aus der Sicht des Feldhasen in die Zicker´sche Vegetation schaut.
    Damit das so bleibt, müssen die Schafe nach spätestens 4 Tagen weiterziehen. Nur so verhindert man einen übermäßigen Nährstoff-Eintrag, was Veränderungen des Pflanzenbewuchses zur Folge hätte.
    Durch diese Regelung erhält man dieses wertvolle Biotop!